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Neujahrsempfang der CDU Rendsburg-Eckernförde
Der Kreisverband hatte zum traditionellen Neujahrsempfang in den Rendsburger Conventgarten geladen und etwa 200 Gäste waren der Einladung gefolgt. Kreisvorsitzender Johann Wadephul, MdB begrüßte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Bundeswehr und Verwaltung und dankte für ein so zahlreiches Erscheinen. In seinem Grußwort würdigte Wadephul die Arbeit der Soldatinnen und Soldaten des LTG 63, die – auch besonders in Afghanistan – eine unschätzbar hohe Leistung erbringen würden. Er plane, so Wadephul, demnächst eine Reise nach Afghanistan zu unternehmen, um sich ein Bild von der Lage vor Ort verschaffen zu können.
In Bezug auf die bevorstehende Landtagswahl am 6. Mai ist sich Wadephul sicher: „Jost de Jager wird der nächste Ministerpräsident werden.“ Er sei zuversichtlich gestimmt, sagte er und verwies auf die Erfolge, die die CDU im Land Schleswig-Holstein aufweisen könne, seitdem sie in Regierungsverantwortung sei.
Als Gastredner des Abends durfte Wadephul den Vorsitzenden des Unternehmensverbandes Mittelholstein e.V., Jens van der Walle, begrüßen, der einen Rückblick auf das vergangene Jahr 2011 wagte: Dieses sei für die Region kein schlechtes gewesen: „Ich kann sogar mit Freude sagen, dass es ein gutes war. Die Unternehmen haben wieder mehr umgesetzt, wieder mehr investiert und vor allem zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen.“ Auch wenn der Ausblick auf 2012 nicht so gut ausfiele wie der Rückblick auf 2011, so gebe es jedoch aus realwirtschaftlicher Perspektive keinen Anlass, mit einer Rezession zu rechnen.
Van der Walle sprach sich zudem für das Haushaltskonsolidierungsprogramm, das auf Initiative des Landrats und mit Unterstützung der CDU-Kreistagsfraktion realisiert wurde, und erklärte, dass dieses aus der Sicht der Wirtschaft nur als vorbildlich bezeichnet werden könne.
Er forderte die Politik aber auch auf, mehr Mut zu beweisen und vor der Wahl „die Katze aus dem Sack zu lassen“. Das hieße, auch unpopuläre Maßnahmen wie die Haushaltskonsolidierung und eine Verwaltungs- und Strukturreform auf die Agenda zu setzen. Er hoffe, klare Orientierung seitens der Politik erhalten zu können.
Der Empfang verlief bis in die späten Abendstunden – viele Gäste nutzten die Gelegenheit für gute Gespräche in gelockerter Atmosphäre.
